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Der vergessene Angriff

  • Vereinsheim Dippoldiswalder Straße 6 01744 Dippoldiswalde Deutschland (Karte)

Im Frühjahr 1945 wurde auch die Dippoldiswalder Heide vom Luftkrieg erfasst. Die Folgen reichen bis zur Gegenwart: 2013 kam es dort zur spektakulärsten Bombenbergung Sachsens – elf Fliegerbomben an einem Tag. Matthias Schildbach berichtet über die dramatischen Ereignisse im Jahr 1945, die die Heide zum munitionsverseuchten Eisernen Wald machten und stellt sein Buch Der vergessene Angriff vor.

Veranstalter: Kultur- und Heimatverein Malter

Kontakt: Kultur- und Heimatverein Malter

Ein Eintritt wird erhoben.

Der vergessene Angriff — Die Luftkriegsereignisse des 17. April 1945 in Sachsen und Böhmen
34,90 €

Am 17. April 1945 flog eine gewaltige amerikanische Bomber- und Jagdfliegerflotte nach Sachsen und Böhmen ein. Ihre Mission: Eisenbahnziele des Feindes zu zerstören und den Resten der deutschen Luftwaffe einen vernichtenden Schlag beizubringen. Dresden in Sachsen und Aussig in Böhmen waren die Hauptziele. Als die schweren Bomber ihr Werk verrichtet und abgedreht hatten, folgten zahlreiche Tieffliegerattacken.

Die vielen Einzelschicksale dieses weitgehend vergessenen Angriffs, der vor dem Hintergrund des nahen Kriegsendes stand, bewegen bis heute. Wie das des amerikanischen Jagdfliegerasses Elwyn G. Righetti, der bei Riesa notlanden musste und seitdem spurlos verschollen ist. Wie das Schicksal des Bomberpiloten Nathaniel Norman Shane, der seinem abstürzenden Bomber entkam, im Osterzgebirge mit dem Fallschirm landete und von einem SS-Mann ermordet wurde. Oder die Geschichte von Jeanne Griffin, geboren 1944, die durch die Recherchen zu diesem Buch das Schicksal ihres verschollenen Vaters, eines Bomberschützen, erfuhr. Am Boden bezahlten mehr als 1.300 Menschen mit ihrem Leben.

Dieses Buch ist nicht nur eine Neuauflage der beiden vergriffenen Bücher Mid Air Collision und Die letzte Mission sein. Es stellt erstmals das Luftkriegsgeschehen des 17. April 1945 umfassend dar und vereint die Ergebnisse deutscher und tschechischer Heimatforscher sowie eine Vielzahl von Zeitzeugenaussagen der letzten Jahrzehnte. Es wertet die gesammelten Daten aus Archiven aus, gibt den Opfern Namen und legt eine gravierend andere als bisher bekannte Opferzahl für die Stadt Dresden vor.

Gefördert durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

Hardcover mit Glanzprägung, 390 Seiten, 315 Abbildungen, Dokumente und Karten, 79-seitige Opferliste

Autor: Matthias Schildbach
Maße: 24,5 x 19 x 3,4 cm
ISBN: 978-3-9822011-9-1

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