Gerichtsbarkeit und Schicksal im 18. Jahrhundert: Die Spuren der Rosina Gesellin
Hinter Decollata – die Enthauptete steht eine minutiöse historische Rekonstruktion eines Kriminal- und Schicksalsfalls aus dem Jahr 1750. Die Bilddokumente führen an die historischen Schauplätze im sächsischen Raum: von den originalen Gerichtsakten des Patrimonialgerichts über das bäuerliche Leben auf dem Gutshof bis hin zu den düsteren Tagen der Gefangenschaft und dem steinernen Sühnekreuz am Ort der Hinrichtung.
Ein geheimnisvolles Steinkreuz im Süden Dresdens ist noch heute das letzte Zeugnis einer grauenvollen, tatsächlich stattgefundenen Bluttat:
Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest 1750 wurde nach Ablehnung weiterer Gnade des Kurfürsten die Magd Rosina Heschel an einem Feldrain zwischen den Dörfern Babisnau und Bärenklause im Süden Dresdens geköpft. Ihr Verbrechen: Sie hatte ihre Schwangerschaft geleugnet, ihr Kind nach der heimlichen Geburt im Stich gelassen und – so sahen es die Gerichtsbeamten – es gewaltsam und mit Vorsatz vorher ermordet.
Der Pirnaer Scharfrichter presste aus ihr heraus, was zur Verurteilung nötig war: Rosina gestand die Tötung ihres Kindes. Mit der Wahrheit hatte dieses Bekenntnis jedoch nichts zu tun. Der Leichnam des Kindes wies die Spuren der von Rosina gestandenen Gewalttat gar nicht auf.
Der drängenden Frage nach der Schuld Rosinas und den Gründen ihrer Lügen, die sie selbst in den Tod trieb, geht der Autor anhand der überlieferten Umstände und des ausführlichen Sektionsprotokolle mit kriminalistischem Spürsinn nach. Mediziner der Gegenwart aus dem Universitätsklinikum Dresden und der Helios-Klinik Pirna ordneten die über 270 Jahre zurückliegenden Erkenntnisse neu ein – und kamen zu überraschenden Ergebnissen
Ein authentischer historischer Kriminalfall aus dem Dresdner Umland.
Historischer Kriminalfall, Spurensuche
Autor: Matthias Schildbach
Angaben zum Buch: Softcover, 249 Seiten, 45 Abbildungen, Zeichnungen und Karten
Maße: 21 x 13,5 x 1,5 cm
Ein geheimnisvolles Steinkreuz im Süden Dresdens ist noch heute das letzte Zeugnis einer grauenvollen, tatsächlich stattgefundenen Bluttat:
Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest 1750 wurde nach Ablehnung weiterer Gnade des Kurfürsten die Magd Rosina Heschel an einem Feldrain zwischen den Dörfern Babisnau und Bärenklause im Süden Dresdens geköpft. Ihr Verbrechen: Sie hatte ihre Schwangerschaft geleugnet, ihr Kind nach der heimlichen Geburt im Stich gelassen und – so sahen es die Gerichtsbeamten – es gewaltsam und mit Vorsatz vorher ermordet.
Der Pirnaer Scharfrichter presste aus ihr heraus, was zur Verurteilung nötig war: Rosina gestand die Tötung ihres Kindes. Mit der Wahrheit hatte dieses Bekenntnis jedoch nichts zu tun. Der Leichnam des Kindes wies die Spuren der von Rosina gestandenen Gewalttat gar nicht auf.
Der drängenden Frage nach der Schuld Rosinas und den Gründen ihrer Lügen, die sie selbst in den Tod trieb, geht der Autor anhand der überlieferten Umstände und des ausführlichen Sektionsprotokolle mit kriminalistischem Spürsinn nach. Mediziner der Gegenwart aus dem Universitätsklinikum Dresden und der Helios-Klinik Pirna ordneten die über 270 Jahre zurückliegenden Erkenntnisse neu ein – und kamen zu überraschenden Ergebnissen
Ein authentischer historischer Kriminalfall aus dem Dresdner Umland.
Historischer Kriminalfall, Spurensuche
Autor: Matthias Schildbach
Angaben zum Buch: Softcover, 249 Seiten, 45 Abbildungen, Zeichnungen und Karten
Maße: 21 x 13,5 x 1,5 cm
Über den Autor
Matthias Schildbach ist Jahrgang 1977 und stammt aus Kreischa bei Dresden. Seine Leidenschaft für die Heimatgeschichte hat er zum Beruf gemacht. Der diplomierte Buchhändler ist seit 2018 auf dem sächsischen Buchmarkt vertreten, seit 2023 mit eigenem Verlag. Matthias Schildbach engagiert sich im Landesverein Sächsischer Heimatschutz, dem Heimatverein Börnchen und der Geschichtswerkstatt Kreischa, die er 2018 ins Leben gerufen hat.