Die Originalfotos hinter Karl Eymanns Kriegstagebüchern
Diese Originalaufnahmen aus Karl Eymanns Tagebüchern zeigen, was er als Funker einer Flak-Batterie an der Ostfront erlebte: Kolonnen im Kriegsgebiet, Kameraden am Funkwagen, Kriegsgefangene, einsame Wintermärsche zwischen den Kämpfen. Autor Matthias Schildbach digitalisierte die brüchigen Originale Seite für Seite – der Einband des Albums „Jahre meiner Jugend" zeigt, woher diese eindringlichen Bilder wirklich stammen.
Der Einmarsch in die Sowjetunion, die russischen Winter, die Belagerung von Woronesh, der Rückzug, Kriegsgefangenschaft: Der aus Kleincarsdorf bei Kreischa im Süden Dresdens stammende Karl Eymann, Jahrgang 1917, nimmt den Leser mit in seine Gestohlenen Jahre, mit an die Front und in die Zeit des Zweiten Weltkrieges.
Karls Geschichte ist der Weg eines Funkers der Luftwaffe bei einer Flak-Batterie, der vom Kanonier zum Unteroffizier aufgestiegen ist. Er fand und verlor Freunde und Kameraden. Seine Tagebücher schrieb er nicht im Nachhinein, er schrieb sie vor Ort: in Gefechtspausen, im Unterstand, in schlaflosen Nächten, auf den Fahrten durchs Kriegsgebiet. Einige von ihnen fanden auf unerklärliche Weise den Weg nach Hause und blieben erhalten. Lücken in den Tagebüchern schloß er später durch seine Erinnerungen.
Karl Eymann (1917-1991) war der Sohn eines Maurerpoliers und seiner Frau, die einen kleinen Kolonialwarenladen im Elternhaus in Kleincarsdorf südlich von Dresden betrieb. Nach der Schulzeit wurde er zum Malergesellen, dann erfolgte die Einberufung zum Reichsarbeitsdienst und zur Wehrmacht. 1939 nahm er an der Besetzung der Tschechoslowakei und am Polenfeldzug teil, 1940 am Westfeldzug. Eymann erlebte in unmittelbarer Frontnähe den Krieg im Osten zwischen 1941 und 1944 mit. Aus anfänglicher Begeisterung wurde im Laufe des Krieges Resignation, Verbitterung, Zweifel.
Nach dem Krieg eröffnete er ein erfolgreiches Malerfachgeschäft, das er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1982 betrieb. Zeitlebens hatte er eine künstlerisch-gestalterische Ader, die er erst im Rentenalter auslebte. Die Kriegstagebücher hinterließ er seinen nachfolgenden Generationen, die sie nun zur Veröffentlichung freigaben.
Autor: Karl Eymann (1917-1991)
Angaben zum Buch: Hardcover, 484 Seiten, 203 originale Fotos, Karten und Skizzen (farbig, s/w)
Maße: 21,5 x 21,5 x 4,2 cm
ISBN: 978-3-911765-01-5
Der Einmarsch in die Sowjetunion, die russischen Winter, die Belagerung von Woronesh, der Rückzug, Kriegsgefangenschaft: Der aus Kleincarsdorf bei Kreischa im Süden Dresdens stammende Karl Eymann, Jahrgang 1917, nimmt den Leser mit in seine Gestohlenen Jahre, mit an die Front und in die Zeit des Zweiten Weltkrieges.
Karls Geschichte ist der Weg eines Funkers der Luftwaffe bei einer Flak-Batterie, der vom Kanonier zum Unteroffizier aufgestiegen ist. Er fand und verlor Freunde und Kameraden. Seine Tagebücher schrieb er nicht im Nachhinein, er schrieb sie vor Ort: in Gefechtspausen, im Unterstand, in schlaflosen Nächten, auf den Fahrten durchs Kriegsgebiet. Einige von ihnen fanden auf unerklärliche Weise den Weg nach Hause und blieben erhalten. Lücken in den Tagebüchern schloß er später durch seine Erinnerungen.
Karl Eymann (1917-1991) war der Sohn eines Maurerpoliers und seiner Frau, die einen kleinen Kolonialwarenladen im Elternhaus in Kleincarsdorf südlich von Dresden betrieb. Nach der Schulzeit wurde er zum Malergesellen, dann erfolgte die Einberufung zum Reichsarbeitsdienst und zur Wehrmacht. 1939 nahm er an der Besetzung der Tschechoslowakei und am Polenfeldzug teil, 1940 am Westfeldzug. Eymann erlebte in unmittelbarer Frontnähe den Krieg im Osten zwischen 1941 und 1944 mit. Aus anfänglicher Begeisterung wurde im Laufe des Krieges Resignation, Verbitterung, Zweifel.
Nach dem Krieg eröffnete er ein erfolgreiches Malerfachgeschäft, das er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1982 betrieb. Zeitlebens hatte er eine künstlerisch-gestalterische Ader, die er erst im Rentenalter auslebte. Die Kriegstagebücher hinterließ er seinen nachfolgenden Generationen, die sie nun zur Veröffentlichung freigaben.
Autor: Karl Eymann (1917-1991)
Angaben zum Buch: Hardcover, 484 Seiten, 203 originale Fotos, Karten und Skizzen (farbig, s/w)
Maße: 21,5 x 21,5 x 4,2 cm
ISBN: 978-3-911765-01-5