Audio-Archiv: Flucht im Nebel – Der 4. Mai 1849 auf dem Königstein
Das MDR-Kalenderblatt (von Thomas Hartmann) lässt den dramatischen Morgen lebendig werden, an dem Sachsens König Friedrich August II. vor den Barrikadenkämpfen aus Dresden flieht und auf der Bergfestung Zuflucht sucht. Eine packende akustische Zeitreise zu den Wendepunkten des Dresdner Maiaufstands.
Revolution und Zuflucht: Zwischen Dresdner Barrikaden und der Festung Königstein
Im Mai 1849 stand Dresden in Flammen: Bürger und Revolutionäre kämpften auf den Straßen für eine Verfassung, während die sächsische Königsfamilie auf der als uneinnehmbar geltenden Festung Königstein Schutz suchte. Die Bilddokumente führen in die dramatischen Tage des Maiaufstands – von den erbitterten Gefechten an den Dresdner Barrikaden bis hin zur erhabenen Kulisse der Bergfestung im Elbsandsteingebirge, die kurz nach der Niederschlagung zum Gefängnis für prominente Staatsarrestanten wurde.
Mit dem Sturm der aufgebrachten Dresdner Bürger war am 3. Mai 1849 der Aufstand losgebrochen. Die Königliche Familie war ihres Lebens nicht mehr sicher und musste Zuflucht suchen: auf der Festung Königstein! Während in Dresden aufeinander geschossen wurde, bewährte sich die Uneinnehmbare einmal wieder als sicherster Zufluchtsort im Köngreich.
“Das ganze Elbtal war mit einem weißen Nebel, wie mit frisch gewaschener Wolle gefüllt und aus demselben ragten die einzelnen Felsen wie Inseln empor, indeß über uns der schönste blaue Himmel war.”
Diese romantischen Eindrücke eines Morgenspaziergangs hielt Johann von Sachsen in seinen Memoiren fest, als er sich zusammen mit seinem Bruder Friedrich August II., dem damaligen König von Sachsen unfreiwillig auf dem Königstein aufhielt.
Kaunm war der Aufstand niedergeschlagen, kamen neue Gäste auf die Festung: Staatsarrestanten, hochrangige Häftlinge, angeklagt des Hochverrats an Sachsen!
Wie es zum Dresdner Maiaufstand 1849 kam, inwieweit die Festung Königstein in die Geschehnisse involviert und welche Gefangenen auf Europas größter Bergfestung inhaftiert waren, erzählen die drei Autoren Joachim Lau, Andrej Pawluschkow und Hans-Joachim Rühle.
Autoren: Joachim Lau, Andrej Pawluschkow, Hans-Joachim Rühle
Angaben zum Buch: Broschiert, 100 Seiten, 30 Abbildungen und Pläne
Maße: 21 x 13,5 x 0,6 cm
Mit dem Sturm der aufgebrachten Dresdner Bürger war am 3. Mai 1849 der Aufstand losgebrochen. Die Königliche Familie war ihres Lebens nicht mehr sicher und musste Zuflucht suchen: auf der Festung Königstein! Während in Dresden aufeinander geschossen wurde, bewährte sich die Uneinnehmbare einmal wieder als sicherster Zufluchtsort im Köngreich.
“Das ganze Elbtal war mit einem weißen Nebel, wie mit frisch gewaschener Wolle gefüllt und aus demselben ragten die einzelnen Felsen wie Inseln empor, indeß über uns der schönste blaue Himmel war.”
Diese romantischen Eindrücke eines Morgenspaziergangs hielt Johann von Sachsen in seinen Memoiren fest, als er sich zusammen mit seinem Bruder Friedrich August II., dem damaligen König von Sachsen unfreiwillig auf dem Königstein aufhielt.
Kaunm war der Aufstand niedergeschlagen, kamen neue Gäste auf die Festung: Staatsarrestanten, hochrangige Häftlinge, angeklagt des Hochverrats an Sachsen!
Wie es zum Dresdner Maiaufstand 1849 kam, inwieweit die Festung Königstein in die Geschehnisse involviert und welche Gefangenen auf Europas größter Bergfestung inhaftiert waren, erzählen die drei Autoren Joachim Lau, Andrej Pawluschkow und Hans-Joachim Rühle.
Autoren: Joachim Lau, Andrej Pawluschkow, Hans-Joachim Rühle
Angaben zum Buch: Broschiert, 100 Seiten, 30 Abbildungen und Pläne
Maße: 21 x 13,5 x 0,6 cm