Prominenz im Bauerndorf - Dresdens Hofjuweliere zur Zeit des Augusteischen Barock

16,00 €

Wer sich mit August dem Starken und seiner Zeit beschäftigt, kommt an seinem Namen nicht vorbei: Johann Melchior Dinglinger (1664-1731). Er war der berühmteste Hofjuwelier des sächsischen Herrscherhauses. Seine Kabinettstücke und Pretiosen stehen bis heute für den Glanz des Augusteischen Zeitalters, genauso wie die Bauten Pöppelmanns oder die Orgeln Silbermanns. In Dinglingers Schatten stehen seine beiden jüngeren Brüder Georg Friedrich und George Christoph. Dabei waren sie ebenso talentierte Hofkünstler, die der Dinglinger-Werkstatt zu ihrem immensen Ruhm verholfen haben.

In Prominenz im Bauerndorf geht Marco Schröder in romaneskem Stil der Frage nach, wie es zur Entstehung des Dinglinger’schen „Kinderbacchanals“ und der „Prunkschale mit apfelpflückenden Faunen" seines begnadeten Schwiegersohnes Vallier kam. Verwoben wird dies mit der Darstellung der Familien- und Lebensverhältnisse der berühmten Hofkünstler und ihrer Suche nach einem Landgut zur Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards. Interessante und dokumentarisch belegbare Querverweise zur Reichsgräfin von Cosel, zum Thomaskantor Johann Sebastian Bach und zum sächsischen und europäischen Hochadel lassen das Buch zu einem Sitten- und Milieugemälde des 18. Jahrhunderts werden.

Überhaupt ist bei der Nennung des Namens ‚Dinglinger‘ bis heute fast ausschließlich das Werk präsent. Die Biografien seiner Schöpfer liegen dagegen weitgehend im Dunkeln. Über ihre Ehefrauen und ihre Nachkommen ist fast nichts bekannt.

Weltberühmt sind die barocken Exponate Dinglingers im Neuen Grünen Gewölbe. Nicht nur durch die Erlesenheit und Eleganz, sondern auch sein humoresker Stil zeichnet sich in hervorragender Weise aus. Vor den Vitrinen drängen sich die Touristen. Alle wollen das „Goldene Kaffeezeug“ oder den „Hofhalt des Großmoguls“ aus nächster Nähe bestaunen.

Ebenso spärlich, wie Informationen zur Entstehungsgeschichte der Kostbarkeiten ist das Wissen um die Familien-, Wohn- und Lebensumstände der berühmten Hofjuweliersfamilie. Dass zur Aufrechterhaltung ihrer Haushaltung immenser Aufwand notwendig war, liegt heute außerhalb des Ermessens. Wer vermag sich noch vorzustellen, wie viele Lebensmittel tagtäglich für etwa 40 Personen benötigt wurden, wie viel Heu für die Pferde und wie viel Holz für den Betrieb der zahlreichen Öfen in der Werkstatt herbeigeschafft werden mussten?

Um dies ein wenig abzufedern, besaß die Familie schon beizeiten Güter auf dem Land. Von hier bezog sie frisches Obst und Gemüse, von hier kamen Geflügel, Eier und Heu und vor allem aber das in der Residenz so begehrte und daher teure Brennholz. Seit 1731 lieferte das Mühlengut in Markersbach bei Pirna Betreib die für die Dresdner Dinglinger-Häuser unverzichtbaren Güter und wurde Rückzugsort und ländliches Refugium.

Erzählung, beruhend auf wahren Begebenheiten

Angaben zum Buch: Taschenbuch, 174 Seiten, 4 Farbbilder
Maße: 21,5 x 13,5 x 1,5 cm

Wer sich mit August dem Starken und seiner Zeit beschäftigt, kommt an seinem Namen nicht vorbei: Johann Melchior Dinglinger (1664-1731). Er war der berühmteste Hofjuwelier des sächsischen Herrscherhauses. Seine Kabinettstücke und Pretiosen stehen bis heute für den Glanz des Augusteischen Zeitalters, genauso wie die Bauten Pöppelmanns oder die Orgeln Silbermanns. In Dinglingers Schatten stehen seine beiden jüngeren Brüder Georg Friedrich und George Christoph. Dabei waren sie ebenso talentierte Hofkünstler, die der Dinglinger-Werkstatt zu ihrem immensen Ruhm verholfen haben.

In Prominenz im Bauerndorf geht Marco Schröder in romaneskem Stil der Frage nach, wie es zur Entstehung des Dinglinger’schen „Kinderbacchanals“ und der „Prunkschale mit apfelpflückenden Faunen" seines begnadeten Schwiegersohnes Vallier kam. Verwoben wird dies mit der Darstellung der Familien- und Lebensverhältnisse der berühmten Hofkünstler und ihrer Suche nach einem Landgut zur Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards. Interessante und dokumentarisch belegbare Querverweise zur Reichsgräfin von Cosel, zum Thomaskantor Johann Sebastian Bach und zum sächsischen und europäischen Hochadel lassen das Buch zu einem Sitten- und Milieugemälde des 18. Jahrhunderts werden.

Überhaupt ist bei der Nennung des Namens ‚Dinglinger‘ bis heute fast ausschließlich das Werk präsent. Die Biografien seiner Schöpfer liegen dagegen weitgehend im Dunkeln. Über ihre Ehefrauen und ihre Nachkommen ist fast nichts bekannt.

Weltberühmt sind die barocken Exponate Dinglingers im Neuen Grünen Gewölbe. Nicht nur durch die Erlesenheit und Eleganz, sondern auch sein humoresker Stil zeichnet sich in hervorragender Weise aus. Vor den Vitrinen drängen sich die Touristen. Alle wollen das „Goldene Kaffeezeug“ oder den „Hofhalt des Großmoguls“ aus nächster Nähe bestaunen.

Ebenso spärlich, wie Informationen zur Entstehungsgeschichte der Kostbarkeiten ist das Wissen um die Familien-, Wohn- und Lebensumstände der berühmten Hofjuweliersfamilie. Dass zur Aufrechterhaltung ihrer Haushaltung immenser Aufwand notwendig war, liegt heute außerhalb des Ermessens. Wer vermag sich noch vorzustellen, wie viele Lebensmittel tagtäglich für etwa 40 Personen benötigt wurden, wie viel Heu für die Pferde und wie viel Holz für den Betrieb der zahlreichen Öfen in der Werkstatt herbeigeschafft werden mussten?

Um dies ein wenig abzufedern, besaß die Familie schon beizeiten Güter auf dem Land. Von hier bezog sie frisches Obst und Gemüse, von hier kamen Geflügel, Eier und Heu und vor allem aber das in der Residenz so begehrte und daher teure Brennholz. Seit 1731 lieferte das Mühlengut in Markersbach bei Pirna Betreib die für die Dresdner Dinglinger-Häuser unverzichtbaren Güter und wurde Rückzugsort und ländliches Refugium.

Erzählung, beruhend auf wahren Begebenheiten

Angaben zum Buch: Taschenbuch, 174 Seiten, 4 Farbbilder
Maße: 21,5 x 13,5 x 1,5 cm

Vom Erzgebirgsdorf zu Dresdens Hofjuwelieren

Markersbach – ein idyllischer Flecken Erde nahe der böhmischen Grenze. Doch wie kommt es, dass ausgerechnet dieses abgelegene Bauerndorf eng mit den kostbarsten Schätzen des sächsischen Kurfürstenhofs verknüpft ist? Stimmen Sie sich mit diesem kurzen Video-Vorgeschmack auf Marco Schröders fesselnde historische Erzählung Prominenz im Bauerndorf ein.

Glanz des Augusteischen Barock: Die Welt der Dinglingers

Hinter den weltberühmten Meisterwerken im Grünen Gewölbe stehen die Schicksale und das private Leben der Hofjuweliersfamilie Dinglinger. Die Impressionen fangen den prunkvollen Geist des 18. Jahrhunderts ein – von kurfürstlichen Pretiosen und meisterhafter Goldschmiedekunst bis hin zu den kunstvollen Details barocker Handwerkskunst.

Prominenz im Bauerndorf - Dresdens Hofjuweliere zur Zeit des Augusteischen Barock
16,00 €

Wer sich mit August dem Starken und seiner Zeit beschäftigt, kommt an seinem Namen nicht vorbei: Johann Melchior Dinglinger (1664-1731). Er war der berühmteste Hofjuwelier des sächsischen Herrscherhauses. Seine Kabinettstücke und Pretiosen stehen bis heute für den Glanz des Augusteischen Zeitalters, genauso wie die Bauten Pöppelmanns oder die Orgeln Silbermanns. In Dinglingers Schatten stehen seine beiden jüngeren Brüder Georg Friedrich und George Christoph. Dabei waren sie ebenso talentierte Hofkünstler, die der Dinglinger-Werkstatt zu ihrem immensen Ruhm verholfen haben.

In Prominenz im Bauerndorf geht Marco Schröder in romaneskem Stil der Frage nach, wie es zur Entstehung des Dinglinger’schen „Kinderbacchanals“ und der „Prunkschale mit apfelpflückenden Faunen" seines begnadeten Schwiegersohnes Vallier kam. Verwoben wird dies mit der Darstellung der Familien- und Lebensverhältnisse der berühmten Hofkünstler und ihrer Suche nach einem Landgut zur Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards. Interessante und dokumentarisch belegbare Querverweise zur Reichsgräfin von Cosel, zum Thomaskantor Johann Sebastian Bach und zum sächsischen und europäischen Hochadel lassen das Buch zu einem Sitten- und Milieugemälde des 18. Jahrhunderts werden.

Überhaupt ist bei der Nennung des Namens ‚Dinglinger‘ bis heute fast ausschließlich das Werk präsent. Die Biografien seiner Schöpfer liegen dagegen weitgehend im Dunkeln. Über ihre Ehefrauen und ihre Nachkommen ist fast nichts bekannt.

Weltberühmt sind die barocken Exponate Dinglingers im Neuen Grünen Gewölbe. Nicht nur durch die Erlesenheit und Eleganz, sondern auch sein humoresker Stil zeichnet sich in hervorragender Weise aus. Vor den Vitrinen drängen sich die Touristen. Alle wollen das „Goldene Kaffeezeug“ oder den „Hofhalt des Großmoguls“ aus nächster Nähe bestaunen.

Ebenso spärlich, wie Informationen zur Entstehungsgeschichte der Kostbarkeiten ist das Wissen um die Familien-, Wohn- und Lebensumstände der berühmten Hofjuweliersfamilie. Dass zur Aufrechterhaltung ihrer Haushaltung immenser Aufwand notwendig war, liegt heute außerhalb des Ermessens. Wer vermag sich noch vorzustellen, wie viele Lebensmittel tagtäglich für etwa 40 Personen benötigt wurden, wie viel Heu für die Pferde und wie viel Holz für den Betrieb der zahlreichen Öfen in der Werkstatt herbeigeschafft werden mussten?

Um dies ein wenig abzufedern, besaß die Familie schon beizeiten Güter auf dem Land. Von hier bezog sie frisches Obst und Gemüse, von hier kamen Geflügel, Eier und Heu und vor allem aber das in der Residenz so begehrte und daher teure Brennholz. Seit 1731 lieferte das Mühlengut in Markersbach bei Pirna Betreib die für die Dresdner Dinglinger-Häuser unverzichtbaren Güter und wurde Rückzugsort und ländliches Refugium.

Erzählung, beruhend auf wahren Begebenheiten

Angaben zum Buch: Taschenbuch, 174 Seiten, 4 Farbbilder
Maße: 21,5 x 13,5 x 1,5 cm

Prominenz im Bauerndorf - Dresdens Hofjuweliere zur Zeit des Augusteischen Barock
16,00 €

Wer sich mit August dem Starken und seiner Zeit beschäftigt, kommt an seinem Namen nicht vorbei: Johann Melchior Dinglinger (1664-1731). Er war der berühmteste Hofjuwelier des sächsischen Herrscherhauses. Seine Kabinettstücke und Pretiosen stehen bis heute für den Glanz des Augusteischen Zeitalters, genauso wie die Bauten Pöppelmanns oder die Orgeln Silbermanns. In Dinglingers Schatten stehen seine beiden jüngeren Brüder Georg Friedrich und George Christoph. Dabei waren sie ebenso talentierte Hofkünstler, die der Dinglinger-Werkstatt zu ihrem immensen Ruhm verholfen haben.

In Prominenz im Bauerndorf geht Marco Schröder in romaneskem Stil der Frage nach, wie es zur Entstehung des Dinglinger’schen „Kinderbacchanals“ und der „Prunkschale mit apfelpflückenden Faunen" seines begnadeten Schwiegersohnes Vallier kam. Verwoben wird dies mit der Darstellung der Familien- und Lebensverhältnisse der berühmten Hofkünstler und ihrer Suche nach einem Landgut zur Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards. Interessante und dokumentarisch belegbare Querverweise zur Reichsgräfin von Cosel, zum Thomaskantor Johann Sebastian Bach und zum sächsischen und europäischen Hochadel lassen das Buch zu einem Sitten- und Milieugemälde des 18. Jahrhunderts werden.

Überhaupt ist bei der Nennung des Namens ‚Dinglinger‘ bis heute fast ausschließlich das Werk präsent. Die Biografien seiner Schöpfer liegen dagegen weitgehend im Dunkeln. Über ihre Ehefrauen und ihre Nachkommen ist fast nichts bekannt.

Weltberühmt sind die barocken Exponate Dinglingers im Neuen Grünen Gewölbe. Nicht nur durch die Erlesenheit und Eleganz, sondern auch sein humoresker Stil zeichnet sich in hervorragender Weise aus. Vor den Vitrinen drängen sich die Touristen. Alle wollen das „Goldene Kaffeezeug“ oder den „Hofhalt des Großmoguls“ aus nächster Nähe bestaunen.

Ebenso spärlich, wie Informationen zur Entstehungsgeschichte der Kostbarkeiten ist das Wissen um die Familien-, Wohn- und Lebensumstände der berühmten Hofjuweliersfamilie. Dass zur Aufrechterhaltung ihrer Haushaltung immenser Aufwand notwendig war, liegt heute außerhalb des Ermessens. Wer vermag sich noch vorzustellen, wie viele Lebensmittel tagtäglich für etwa 40 Personen benötigt wurden, wie viel Heu für die Pferde und wie viel Holz für den Betrieb der zahlreichen Öfen in der Werkstatt herbeigeschafft werden mussten?

Um dies ein wenig abzufedern, besaß die Familie schon beizeiten Güter auf dem Land. Von hier bezog sie frisches Obst und Gemüse, von hier kamen Geflügel, Eier und Heu und vor allem aber das in der Residenz so begehrte und daher teure Brennholz. Seit 1731 lieferte das Mühlengut in Markersbach bei Pirna Betreib die für die Dresdner Dinglinger-Häuser unverzichtbaren Güter und wurde Rückzugsort und ländliches Refugium.

Erzählung, beruhend auf wahren Begebenheiten

Angaben zum Buch: Taschenbuch, 174 Seiten, 4 Farbbilder
Maße: 21,5 x 13,5 x 1,5 cm