Im Brennpunkt der Befreiungskriege: Sachsen unter Napoleons Joch
Im Schicksalsjahr 1813 wurde Sachsen zum Hauptkriegsschauplatz Europas. Schreckenszeit 1813 – Ein Seelsorger im Kriegsfeuer von Marco Schröder beleuchtet das unerbittliche Ringen zwischen den Truppen Napoleons und den alliierten Streitkräften aus der unmittelbaren Perspektive der betroffenen Bevölkerung und ihrer Geistlichen. Die Bilddokumente zeigen historische Schauplätze, militärische Gefechte rund um Gottleuba und Berggießhübel sowie das unermessliche Leid durch Plünderungen, Verwundung und Entbehrung.
Autoreninterview: Marco Schröder im Gespräch mit Matthias Schildbach
Wie entstehen aus verstaubten Archivakten packende historische Lebensbilder? Verleger Matthias Schildbach trifft Autor und Heimatforscher Marco Schröder zum Sommerinterview. Erfahren Sie mehr über persönliche Spurensuche, berührende Schicksale vergangener Epochen und die Hintergründe gemeinsamer Bucherfolge
Über den Autor
Der Autor Marco Schröder, Jahrgang 1980 und selbst in Markersbach aufgewachsen, ist Oberstudienrat, Deutsch- und Geschichtslehrer. Die Epoche des sächsischen Barock begeistert ihn seit seiner Jugend. Nach seinem Debüt Der Fall Rehn: Sachsens letzte öffentliche Hinrichtung mit dem Schwert erschienen noch die heimatgeschichtlichen Hefte Die übel berüchtigte Rinds-Familie und Die Königs.
Kundenbewertungen
„Es ist wirklich ein ungewöhnlich informatives und angenehm zu lesendes Buch. Die Illustrationen sind mit viel Feingefühl ausgesucht, so daß die Kombination von Text und Bilder dem Leser das Gefühl vermittelt, unmittelbarer Augenzeuge der Geschehnisse zu sein. Viele Informationen sind so unterhaltsam zusammengefasst, daß man ohne Mühe viel über diese Zeit lernt.“
Roland KörnerAls 1813 die Kriegsfurie im sächsisch-böhmischen Grenzgebiet wütete, schien für viele das Ende aller Tage gekommen. Vor allem russische und französische Truppen verheerten ganze Dörfer und brachten unermessliches Leid über die Bevölkerung. Einzig der Glaube und stete Zuversicht boten den geschundenen Seelen Halt in den Wirrnissen der Zeitläufe.
Vorgelebt wurde ihnen dies von Christian Friedrich Gerschner (1779-1846), dem evangelischen Pfarrer des Dorfes Markersbach bei Pirna (1808-1818), später Pfarrer zu Dohna (1818-1846). Seine Aufzeichnungen erschüttern noch heute.
Einst Chronist seiner Zeit, ist er auch im 21. Jahrhundert ein Mahner für Frieden und Menschlichkeit. Seine gründlich recherchierte Biografie ermöglicht einen realistischen Blick auf die fulminanten Veränderungen am Beginn des 19. Jahrhunderts und stellt Bezüge zur Prominenz dieses Zeitalters her.
Autor: Marco Schröder
Angaben zum Buch: Hardcover, 88 Seiten, 33 Abbildungen
Maße: 24,5 x 17,5 x 1,4 cm
Als 1813 die Kriegsfurie im sächsisch-böhmischen Grenzgebiet wütete, schien für viele das Ende aller Tage gekommen. Vor allem russische und französische Truppen verheerten ganze Dörfer und brachten unermessliches Leid über die Bevölkerung. Einzig der Glaube und stete Zuversicht boten den geschundenen Seelen Halt in den Wirrnissen der Zeitläufe.
Vorgelebt wurde ihnen dies von Christian Friedrich Gerschner (1779-1846), dem evangelischen Pfarrer des Dorfes Markersbach bei Pirna (1808-1818), später Pfarrer zu Dohna (1818-1846). Seine Aufzeichnungen erschüttern noch heute.
Einst Chronist seiner Zeit, ist er auch im 21. Jahrhundert ein Mahner für Frieden und Menschlichkeit. Seine gründlich recherchierte Biografie ermöglicht einen realistischen Blick auf die fulminanten Veränderungen am Beginn des 19. Jahrhunderts und stellt Bezüge zur Prominenz dieses Zeitalters her.
Autor: Marco Schröder
Angaben zum Buch: Hardcover, 88 Seiten, 33 Abbildungen
Maße: 24,5 x 17,5 x 1,4 cm