Stunde Null im Dresdner Südosten: Kriegsende 1945 zwischen Bannewitz und Dohna
5. Juni 2026
19.30 Uhr
Kuppelhalle Tharandt
Die Luftangriffe zu Beginn des Jahres 1945 waren für die Menschen im Dresdner Südosten der Auftakt zum sich nahenden gewaltsamen Kriegsende. Das Miterleben des Flammeninfernos Dresden geschah am Rande, die Versorgung und Unterbringung der Ausgebombten in den folgenden Tagen und Wochen wurde zur Herausforderung. In den ersten Maitagen wurde die Region zwischen Dresden und dem Osterzgebirge zum Kriegsschauplatz. Wie Bannewitzer, Kreischaer, Lockwitzer, Röhrsdorfer, Dohnaer das Ende des kollabierenden Hitler-Reiches erlebten, das Kampfgeschehen und der Einmarsch der Roten Armee vonstatten ging, haben acht Autoren zusammengetragen. Das Buch, das pünktlich zum 80-jährigen Gedenken der Ereignisse erschien, ist ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Akteure, die ausschließlich im Ehrenamt agieren. Der Verleger und Mitautor Matthias Schildbach möchte mit diesem Buchprojekt gegen das Vergessen arbeiten, gerade in einer Zeit, in der die letzten Zeitzeugen ihren Lebenskreis vollenden.